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Die 12 Hauptmittel

Schüssler Salz Nr. 2 - Calcium phosphoricum

Allgemeines:

Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat) ist das Salz, welches mengenmäßig am meisten im Körper vorhanden ist. Es wird zum Aufbau und zur Kräftigung dringend benötigt. Nach Dr. Schüßler wirkt es besonders gut bei blassen und blutarmen Menschen mit kränklichem Gesichtsausdruck, kalten Extremitäten und schwacher Verdauung. Es ist wie Calcium fluoratum ein langsam wirkendes Mittel und läßt sich gut damit kombinieren. Wenn es richtig gewählt wurde, sollte man geduldig abwarten. Die Wirkung wird sich nach einiger Zeit einstellen.

Bei Beschwerden, die mit dem Wetterwechsel zusammenhängen, sollte zuerst an Calcium phosphoricum gedacht werden. Es ist hauptsächlich ein Kinder- und Frauenmittel und wirkt gut bei Personen mit ständig kalten Händen und Füßen sowie schwacher Verdauung. Kinder, die bei jedem Wetterwechsel erkältet sind, sollten über längere Zeit 3mal täglich das Mittel in D6 einnehmen.

Weitere charakteristische Symptome sind Taubheit und Kribbeln in den verschiedenen Körperteilen.

 

Geeignet bei:

Blutarmut,

Blutungen, die schwer zu stillen sind

Flechten

Gebärmutterverlagerungen, -vorfall

Knochenbrüchen

Kribbeln in Händen und Füßen

Lymphknotenschwellungen

Menstruationsbeschwerden

Nasenwucherungen

Nervosität

Rachitis

Schuppen

Schwangerschaft

Schweißneigung

Taubheitsgefühl

Weißfluß

Wetterfühligkeit

Zahnschäden bei Kleinkindern

 

Wirkungsbereiche:

Appetit: Charakteristisch ist oft das Verlangen nach geräucherter Nahrung, nach Speck und Gesalzenem.

Geist, Gemüt: Mürrisch und vergeßlich.

Kopf und Sinnesorgane: Hilft bei Kopfschmerz infolge von Wetterwechsel. Heißer Kopf, Schmerzen in den Haarwurzeln. Zähne entwickeln sich langsam.

Hals: Schwäche der Halswirbelsäule. Schmerzende Halsmuskeln (auch durch Zugluft oder einseitige Belastung). Schmerz in den Mandeln, jedes Öffnen des Mundes verursacht Schmerzen.

Brust und Rücken: Husten, der sich beim Hinlegen bessert. Brust schmerzt. Schmerzen in der linken Lungenhälfte. Besserung des Hustens beim Hinlegen.

Becken: Der Geschlechtstrieb ist oft anomal vermehrt oder vermindert. Bei den Frauen morgens vermehrter Weißfluß.

Extremitäten: Taubheit und Kribbeln in allen Körperteilen. Hände und Füße sind ständig kalt.

Besonderes: Verschlimmerung nachts und in Ruhe, durch Kummer und Ärger sowie Wetterwechsel von warm nach kalt. Besserung durch Wärme und Trockenheit, im Sommer.





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